Die Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff verfolgt seit ihrer Gründung durch Caspar Heinrich von Sierstorpff im Jahr 1782 ein umfassendes nachhaltiges Konzept. Die Lage des Parks mitten in der Natur am Fuße des Teutoburger Waldes, die Arbeit mit vorwiegend organischen Ressourcen wie Heilwasser und Moor und die Abhängigkeit des eigenen Erfolges von der Intaktheit dieser Umwelt, erfordert langfristiges und umsichtiges Denken. Investitionen müssen zu diesem Zweck effektiv und mit Weitblick in zukunftsweisende und -sichere Technologien getätigt werden. 

Ein ebenso wertschätzender und überlegter Umgang gilt im Hinblick auf die Personalentwicklung des Unternehmens: Gut ausgebildete, erfahrene und loyale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für einen nachhaltigen Erfolg unabdingbar. Diese erhalten ­– neben guten Arbeitbedingungen – die Chance auf kontinuierliche Weiterentwicklung.

Strom tanken im Gräflichen Park

STROM-TANKSTELLE IM GRÄFLICHEN PARK

Nachhaltig mit Ökostrom unterwegs

Die Gäste und Mitarbeiter der UGOS können ihre E-Autos an zwei E-Zapfsäulen mit jeweils zwei Ladeanschlüssen auf den Parkflächen des „Gräflicher Park Health & Balance Resort“ mit Ökostrom betanken.

SOLARANLAGEN

Nachhaltige Erzeugung von Solarstrom

Die Bad Driburger Naturparkquellen haben im Jahre 2015 auf dem Dach einer ihrer Produktionshallen eine 100 kW Solaranlage mit 408 Photovoltaik-Panels installiert. Diese versorgen sie seitdem mit bis zu 70.000 kWh Strom im Jahr. Damit deckt der Mineralbrunnen ca. 15% seines Energiebedarfes ab und macht die Produktion umweltfreundlicher.

Altverschlüsse werden recycled

RECYCLING BEI DEN BAD DRIBURGER NATURPARKQUELLEN

Nachhaltiger Umgang mit Abfällen

Alle produktionsbedingten „Abfälle“ der Bad Driburger Naturparkquellen werden dem Recycling zugeführt. Neben Alt-Verschlüssen des rückwärtigen Leerguts (aus Alu und Kunststoff) sind dies auch Glasscherben und -Flaschen, PET-Flaschen, Altetiketten aus der Flaschenreinigung, Kartonagen und Folien.

Der Certified Green Award

ZERTIFIZIERUNG GREEN HOTEL

Nachhaltig logieren und tagen im Gräflichen Park

Aufgrund der herausragenden nachhaltigen Arbeit, der Historie und nicht zuletzt der Lage, wurde das „Gräflicher Park Health & Balance Resort“ 2018 zum „Beliebtestes Certified Green Hotel“ gekürt. Das Siegel wird an besonders nachhaltige und zukunftsweisende Hotels verliehen.

SOLARANLAGEN

Nachhaltige Erzeugung von Solarstrom

Die Bad Driburger Naturparkquellen haben im Jahre 2015 auf dem Dach einer ihrer Produktionshallen eine 100 kW Solaranlage mit 408 Photovoltaik-Panels installiert. Diese versorgen sie seitdem mit bis zu 70.000 kWh Strom im Jahr. Damit deckt der Mineralbrunnen ca. 15% seines Energiebedarfes ab und macht die Produktion umweltfreundlicher.

STROM-TANKSTELLE IM GRÄFLICHEN PARK

Nachhaltig mit Ökostrom unterwegs

Die Gäste und Mitarbeiter der UGOS können ihre E-Autos an zwei E-Zapfsäulen mit jeweils zwei Ladeanschlüssen auf den Parkflächen des „Gräflicher Park Health & Balance Resort“ mit Ökostrom betanken.

RECYCLING BEI DEN BAD DRIBURGER NATURPARKQUELLEN

Nachhaltiger Umgang mit Abfällen

Alle produktionsbedingten „Abfälle“ der Bad Driburger Naturparkquellen werden dem Recycling zugeführt. Neben Alt-Verschlüssen des rückwärtigen Leerguts (aus Alu und Kunststoff) sind dies auch Glasscherben und -Flaschen, PET-Flaschen, Altetiketten aus der Flaschenreinigung, Kartonagen und Folien.

ZERTIFIZIERUNG GREEN HOTEL

Nachhaltig logieren und tagen im Gräflichen Park

Aufgrund der herausragenden nachhaltigen Arbeit, der Historie und nicht zuletzt der Lage, wurde das „Gräflicher Park Health & Balance Resort“ 2018 zum „Beliebtestes Certified Green Hotel“ gekürt. Das Siegel wird an besonders nachhaltige und zukunftsweisende Hotels verliehen.

REVIERFÖRSTER MAIK HOFFMANN

Werdegang:
Staatlich geprüfter Forstwirt
FLL-zertifizierter Baumkontrolleur
Selbstständigkeit im Bereich Forstwirtschaft über mehrere Jahre
B.Sc. Forstwirtschaft (FH)

Welche Rolle spielen die Wälder im Rahmen des Klimawandels?
Der Wald spielt eine der bedeutendsten Rollen beim Klimawandel. Während ihres Wachstums nehmen die Bäume durch die Photosynthese enorme Mengen an CO2 aus der Atmosphäre auf, binden es im pflanzlichen Organismus und setzen hierbei gleichzeitig Sauerstoff als Grundlage allen Lebens frei. Verstärkt wird dieser Effekt dadurch, dass sich die Photosynthese je nach Baumart und Wuchsverhalten auf einen Zeitraum von 70 bis 200 Jahren erstreckt. 
Wird ein Baum gefällt und danach als Brennholz genutzt, wird dabei lediglich jenes CO2 wieder freigesetzt, das zuvor aus der Atmosphäre entnommen und im Holzkörper gebunden wurde. Der Baum gilt daher – im Gegensatz beispielsweise zu Erdöl – als klimaneutral. Selbst wenn er als Bauholz genutzt wird, bleibt das einst aufgenommene CO2 weit über den Lebenszyklus des Baumes hinaus im Holz gespeichert.
Verbleibt ein Baum allerdings bis zu seinem natürlichen Zerfall im Wald, wird das CO2 sogar mehrere Jahrhunderte gebunden, bevor es der Atmosphäre wieder zugeführt wird. Zusätzlich ist er dem Naturschutz als Lebensraum für die verschiedensten Organismen dienlich.
Der Erhalt eines gesunden und intakten Waldes als Kohlenstoffspeicher bietet somit die besten Voraussetzungen, um aktiven Klimaschutz zu betreiben und der überproportionalen Anhäufung von CO2 in der Atmosphäre entgegenzuwirken.


Wie groß ist die Forstfläche der UGOS und wie groß ist der jährliche CO2-Ausgleich, den wir hierdurch schaffen?
Die Forstbetriebsfläche der UGOS beläuft sich zurzeit auf 911 Hektar. Dies bedeutet einen jährlichen CO2-Ausgleich im Durchschnitt von über 10.000 Tonnen. Allerdings ist auch der gräfliche Waldbesitz im Rahmen der letzten großen Stürme und insbesondere im Zuge der Borkenkäfer-Massenvermehrung der letzten beiden Jahre nicht unbeschadet geblieben. Die Folge dieser Schadereignisse ist die Reduktion der intakten Waldfläche und somit unweigerlich auch die Verringerung des jährlichen CO2-Ausgleiches, den wir durch unseren Wald schaffen können. 


Wie macht sich der Klimawandel bei Deiner täglichen Arbeit bemerkbar und wie gehst Du dagegen vor?
Stürme, Wassermangel und der Befall mit Schadorganismen setzen dem Wald vermehrt zu. Der deutliche Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur und die heißen, niederschlagsarmen Sommer der letzten zwei Jahre haben zu einer eklatanten Verringerung des im Bodenspeicher enthaltenen Wassers geführt. Dieser Wassermangel bedeutet eine baumartenübergreifende Schwächung des Waldes in seiner Resilienz gegenüber Schadereignissen. 
So kommt es vermehrt zu Trockenschäden, die sich in Form von Kronenreduktionen über das Absterben von Bäumen bis hin zu dem Ausfall ganzer Bestände äußern. Auch in meinem Revier sehe ich mich vermehrt mit dieser Art von Schadensereignissen in nicht unbeachtlichem Umfang konfrontiert. Eine möglichst zeitnahe Aufarbeitung ist hier nun von Nöten, um einem erhöhten wirtschaftlichen Verlust vorzubeugen und die Verkehrssicherheit des Waldes erhalten zu können. 
Zusätzlich haben die langen Trockenphasen der Jahre 2018 und 2019 beim Nadelholz – und dort insbesondere bei der Fichte – dazu geführt, dass sich Borkenkäfer bis unter die Rinde einbohren. Aufgrund des Wassermangels können die Bäume nicht mehr genügend Harz bilden, um die Schädlinge zu bekämpfen und sind ihnen somit wehrlos ausgesetzt. Zur Eindämmung eines solchen Schadereignisses ist eine möglichst zeitnahe Aufarbeitung des befallenen Holzes unabdingbar, um die Reproduktion des Käfers unter der Rinde und das Ausfliegen neuer Generationen an Jungkäfern zu verhindern.
Auf den entstehenden unbestockten Freiflächen werden wir künftig neue Baumarten anbauen, die den veränderten klimatischen Bedingungen besser angepasst sind, wie die Lärche, gemeine Kiefer, Schwarzkiefer, Douglasie und Roteiche. Die Gründung naturnaher Mischwälder trägt zu einer Erhöhung der Widerstandsfähigkeit des Waldes gegenüber Schadereignissen bei und steht daher im Fokus, um den Zukunftswald zu gestalten. 
Durch die Anlage neuer Kulturen wird zudem auch der jährliche CO2-Ausgleich erhöht, da das Wachstum der Bäume im jungen Alter erheblich schneller voranschreitet und somit größere Mengen an Kohlenstoff in weniger Zeit gebunden werden können. Der Klimaschutz beginnt demnach bereits bei der Pflanzung der neuen Waldgenerationen.

REVIERFÖRSTER MAIK HOFFMANN

Werdegang:
Staatlich geprüfter Forstwirt
FLL-zertifizierter Baumkontrolleur
Selbstständigkeit im Bereich Forstwirtschaft über mehrere Jahre
B.Sc. Forstwirtschaft (FH)

Welche Rolle spielen die Wälder im Rahmen des Klimawandels?
Der Wald spielt eine der bedeutendsten Rollen beim Klimawandel. Während ihres Wachstums nehmen die Bäume durch die Photosynthese enorme Mengen an CO2 aus der Atmosphäre auf, binden es im pflanzlichen Organismus und setzen hierbei gleichzeitig Sauerstoff als Grundlage allen Lebens frei. Verstärkt wird dieser Effekt dadurch, dass sich die Photosynthese je nach Baumart und Wuchsverhalten auf einen Zeitraum von 70 bis 200 Jahren erstreckt. 
Wird ein Baum gefällt und danach als Brennholz genutzt, wird dabei lediglich jenes CO2 wieder freigesetzt, das zuvor aus der Atmosphäre entnommen und im Holzkörper gebunden wurde. Der Baum gilt daher – im Gegensatz beispielsweise zu Erdöl – als klimaneutral. Selbst wenn er als Bauholz genutzt wird, bleibt das einst aufgenommene CO2 weit über den Lebenszyklus des Baumes hinaus im Holz gespeichert.
Verbleibt ein Baum allerdings bis zu seinem natürlichen Zerfall im Wald, wird das CO2 sogar mehrere Jahrhunderte gebunden, bevor es der Atmosphäre wieder zugeführt wird. Zusätzlich ist er dem Naturschutz als Lebensraum für die verschiedensten Organismen dienlich.
Der Erhalt eines gesunden und intakten Waldes als Kohlenstoffspeicher bietet somit die besten Voraussetzungen, um aktiven Klimaschutz zu betreiben und der überproportionalen Anhäufung von CO2 in der Atmosphäre entgegenzuwirken.


Wie groß ist die Forstfläche der UGOS und wie groß ist der jährliche CO2-Ausgleich, den wir hierdurch schaffen?
Die Forstbetriebsfläche der UGOS beläuft sich zurzeit auf 911 Hektar. Dies bedeutet einen jährlichen CO2-Ausgleich im Durchschnitt von über 10.000 Tonnen. Allerdings ist auch der gräfliche Waldbesitz im Rahmen der letzten großen Stürme und insbesondere im Zuge der Borkenkäfer-Massenvermehrung der letzten beiden Jahre nicht unbeschadet geblieben. Die Folge dieser Schadereignisse ist die Reduktion der intakten Waldfläche und somit unweigerlich auch die Verringerung des jährlichen CO2-Ausgleiches, den wir durch unseren Wald schaffen können. 


Wie macht sich der Klimawandel bei Deiner täglichen Arbeit bemerkbar und wie gehst Du dagegen vor?
Stürme, Wassermangel und der Befall mit Schadorganismen setzen dem Wald vermehrt zu. Der deutliche Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur und die heißen, niederschlagsarmen Sommer der letzten zwei Jahre haben zu einer eklatanten Verringerung des im Bodenspeicher enthaltenen Wassers geführt. Dieser Wassermangel bedeutet eine baumartenübergreifende Schwächung des Waldes in seiner Resilienz gegenüber Schadereignissen. 
So kommt es vermehrt zu Trockenschäden, die sich in Form von Kronenreduktionen über das Absterben von Bäumen bis hin zu dem Ausfall ganzer Bestände äußern. Auch in meinem Revier sehe ich mich vermehrt mit dieser Art von Schadensereignissen in nicht unbeachtlichem Umfang konfrontiert. Eine möglichst zeitnahe Aufarbeitung ist hier nun von Nöten, um einem erhöhten wirtschaftlichen Verlust vorzubeugen und die Verkehrssicherheit des Waldes erhalten zu können. 
Zusätzlich haben die langen Trockenphasen der Jahre 2018 und 2019 beim Nadelholz – und dort insbesondere bei der Fichte – dazu geführt, dass sich Borkenkäfer bis unter die Rinde einbohren. Aufgrund des Wassermangels können die Bäume nicht mehr genügend Harz bilden, um die Schädlinge zu bekämpfen und sind ihnen somit wehrlos ausgesetzt. Zur Eindämmung eines solchen Schadereignisses ist eine möglichst zeitnahe Aufarbeitung des befallenen Holzes unabdingbar, um die Reproduktion des Käfers unter der Rinde und das Ausfliegen neuer Generationen an Jungkäfern zu verhindern.
Auf den entstehenden unbestockten Freiflächen werden wir künftig neue Baumarten anbauen, die den veränderten klimatischen Bedingungen besser angepasst sind, wie die Lärche, gemeine Kiefer, Schwarzkiefer, Douglasie und Roteiche. Die Gründung naturnaher Mischwälder trägt zu einer Erhöhung der Widerstandsfähigkeit des Waldes gegenüber Schadereignissen bei und steht daher im Fokus, um den Zukunftswald zu gestalten. 
Durch die Anlage neuer Kulturen wird zudem auch der jährliche CO2-Ausgleich erhöht, da das Wachstum der Bäume im jungen Alter erheblich schneller voranschreitet und somit größere Mengen an Kohlenstoff in weniger Zeit gebunden werden können. Der Klimaschutz beginnt demnach bereits bei der Pflanzung der neuen Waldgenerationen.

Angesichts der Entwicklung des weltweiten Klimas wird es auch für Unternehmen immer wichtiger, durch eine konsequente Ressourcenschonung und Verbrauchsreduzierung ihre Beiträge zu leisten. Aus unserem Jahrhunderte alten Forstbetrieb lernen wir: Es können nur so viele Bäume aus dem Wald geholt werden, wie auch nachwachsen können. Dieser nachhaltige Gedanke wird in unserem Unternehmensbereich „Gräflicher Park“ vorbildlich gelebt und umgesetzt und geht hier beispielgebend voran.
 

Aus der Natur im Kreislauf schöpfen

Für das Düngen der Beete und Pflanzen des Gräflichen Parks wird nur das Moor aus den hauseigenen Moorteichen verwendet. Das benutzte Moor aus den Mooranwendungen wird wieder zurückgeführt.

Energieeinsparung

Energieeinsparungen

Die Beleuchtung auf dem Gelände des Resorts ist schon zu 80 % auf moderne LED-Technik umgestellt. Alle Gebäude des Gräflichen Parks verfügen über moderne Gebäudeleittechnik und sind dadurch CO2 neutral.

Unser Anspruch beim Bauen

Bei Neubauten und Modernisierungen orientieren sich Architekten und Technik an traditionellen Bauweisen (z.B. Stroh- und Lehmmischungen), die ein ideales Raumklima und eine optimale Geräuschdämmung garantieren. Künstliche Materialien kommen möglichst nicht zum Einsatz.

Angesichts der Entwicklung des weltweiten Klimas wird es auch für Unternehmen immer wichtiger, durch eine konsequente Ressourcenschonung und Verbrauchsreduzierung ihre Beiträge zu leisten. Aus unserem Jahrhunderte alten Forstbetrieb lernen wir: Es können nur so viele Bäume aus dem Wald geholt werden, wie auch nachwachsen können. Dieser nachhaltige Gedanke wird in unserem Unternehmensbereich „Gräflicher Park“ vorbildlich gelebt und umgesetzt und geht hier beispielgebend voran.
 

Aus der Natur im Kreislauf schöpfen

Für das Düngen der Beete und Pflanzen des Gräflichen Parks wird nur das Moor aus den hauseigenen Moorteichen verwendet. Das benutzte Moor aus den Mooranwendungen wird wieder zurückgeführt.

Energieeinsparungen

Die Beleuchtung auf dem Gelände des Resorts ist schon zu 80 % auf moderne LED-Technik umgestellt. Alle Gebäude des Gräflichen Parks verfügen über moderne Gebäudeleittechnik und sind dadurch CO2 neutral.

Lehmwand im Hölderlin-Haus

Unser Anspruch beim Bauen

Bei Neubauten und Modernisierungen orientieren sich Architekten und Technik an traditionellen Bauweisen (z.B. Stroh- und Lehmmischungen), die ein ideales Raumklima und eine optimale Geräuschdämmung garantieren. Künstliche Materialien kommen möglichst nicht zum Einsatz.