Sensibler Umgang mit natürlichen Ressourcen

Unser Umgang mit Wasser, dem Ursprung allen Lebens

Das Trinkwasser für den Gräflichen Park und die Gräflichen Kliniken kommt aus den eigenen Quellen, wird selbst gefördert und durch eine moderne Ultra/Nano-Filtration aufbereitet, so dass der Einsatz von Chlor minimiert wird. Die Abwässer werden in Schmutzwasser und Oberflächenwasser getrennt – die Aufbereitungskosten in den Abwasserwerken werden so gesenkt. Das Oberflächenwasser wird direkt den Bächen zugeführt. Die Abwasserrohre selbst wurden mit so genanntem Inliner versehen. Das bedeutet, dass ein Kunststoffschlauch in die vorhandenen Leitungen eingeführt wird und defekte Rohre auf diese Weise abdichtet. Dadurch wird das Versickern von Abwasser in Erdreich verhindert, und die tatsächliche Abwassermenge um fast 50 Prozent reduziert.
Mit dem vorhandenen Wasser wird schonend umgegangen: Das Bewässerungssystem des Parks und des Golfplatzes basiert ausschließlich auf den anliegenden Parkteichen. Auch die Förderanlagen der Gräflichen Quellen schöpfen die verschiedenen Quellen niemals bis an das Limit aus, um kurzfristig mehr Gewinn zu machen, sondern entnehmen nur soviel Wasser, wie notwendig.

Stromverbrauch

Die Beleuchtung wurde, wo möglich, auf Energiesparleuchten bzw. auf LED-Technik umgestellt. Dadurch wurde die Spitzenlast bis dato um ca. 15 Prozent gesenkt. Ziel ist eine komplette Umstellung auf LED-Leuchtmittel.

Unser Umgang mit der Natur

Für das Düngen der Beete und Pflanzen in den Gräflichen Parks und Gärten wird nur das hauseigene und nachwachsende Moor verwendet. Mineralwasser wird nicht über lange Transportwege aus dem Ausland (z.B. den Fidschi-Inseln, aus Italien oder Frankreich) beschafft, sondern die Erzeugnisse aus den Gräflichen Quellen verwandt. Diese Produkte werden überwiegend in einem Umkreis von 50 Kilometern distribuiert (80 Prozent des Umsatzes) und die Quellen regelmäßig überprüft und gewartet. 2009 wurde das „Bad Driburger Medium“ von „Stiftung Öko-Test“ mit „sehr gut“ prämiert, weil die Mineralisierung besonders ausgewogen ist (z.B. Kalzium und Magnesium) und darüber hinaus für die Zubereitung von Säuglingsmilchnahrung geeignet ist.
Im Bereich der Abfallentsorgung wird auf eine strenge Trennung nach Papier-, Glas- und Bio-Abfall geachtet.

Unsere Ansprüche beim Bauen

Bei Neubauten und Modernisierungen orientieren sich Architekten und Technik an traditionellen Bauweisen (z.B. Stroh- und Lehmmischungen), die ein ideales Raumklima und eine optimale Geräuschdämmung garantieren. Künstliche Materialien kommen möglichst nicht zum Einsatz. Die Zusammenarbeit beschränkt sich vornehmlich auf Firmen aus der Region, die Materialien (z.B. Naturfarben) kommen aus Deutschland bzw. aus Europa.
Um die Strahlenbelastung im Hotel gering zu halten, sind nur einige separate W-Lan-Bereiche eingerichtet und überwiegend Internetanschlüsse mit Kabelverbindungen installiert.

In der Küche

Ein Großteil der verwandten Produkte, wie z.B. Käse, Fleisch, Spargel und saisonales Obst, kommen von regionalen Lieferanten aus der Region (z.B. Käserei Menne aus Nieheim; Fleischerei Klare aus Borgentreich, etc.). Viele dieser Produkte stammen aus biologischem Anbau (z.B. Honig vom Blütenland Bienenhöfe in Witzenhausen; Wein vom Weingut Sander in Mettenheim). Das Wildfleisch stammt aus der eigenen gräflichen Jagd, Kräuter und Blüten (z.B. Holunder und Bärlauch) werden, wenn möglich, im Gräflichen Park gepflückt.
In der Küche wird ausschließlich frisch gekocht und kein Convenience-Produkt zum Einsatz gebracht. Zusatzstoffe sowie Konservierungsmittel kommen nicht in das Essen.